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Jahresbericht des Präsidenten    
 
Jahresbericht 2016 des Präsidenten

Das Jahr 2016 war intensiv. Unser Verein funktioniert nun auf vollen Touren, nachdem er den Schritt zur Professionalisierung seiner Verwaltung hinter sich gebracht hat. Die drei Familien sind sehr zufrieden und finden im Vorstand und im Geschäftsführer die notwendige Unterstützung. Die Finanzen sind ebenfalls im Gleichgewicht, was dem Vorstand erlaubt, sich vermehrt Überlegungen zu zukunftsweisenden Themen zuzuwenden.

Eine sehr grundsätzliche Frage beschäftigt den Vorstand und die Leiterpaare: Wollen wir weiterhin das Ein-Generationen-Modell anwenden, das so bezeichnet wird, um zu beschreiben, dass ein Elternpaar eine Generation kleiner Kinder aufnimmt und das Chinderhus wieder verlässt, wenn diese Kinder volljährig geworden sind? Oder wollen wir mehr Flexibilität, was den Leiterpaaren ermöglichen würde, neue Kinder aufzunehmen um die ausgetretenen zu ersetzen? Diese sensible Frage berührt die Zukunft der Leiterpaare, so dass sie davon weit mehr betroffen sind, als nur auf dem beruflichen Gebiet. Die Diskussion ist noch im Gang, sie bewegt sich in Richtung der zweitgenannten Möglichkeit, ohne zu vergessen, dass es nur individuelle, massgeschneiderte Lösungen sind, die zum Ziel führen können.

Zunächst ging es im abgelaufenen Jahr aber darum, dass die Aufgaben und Kompetenzen zwischen den verschiedenen hierarchischen Niveaus im Verein klar geregelt werden. Eine sorgfältige Konsultation bei allen Betroffenen führte schliesslich zu einem präzisen Dokument, das uns inskünftig als Leitlinie dienen kann. Es wird mithelfen, Missverständnisse und Doppelspurigkeiten zwischen dem Vorstand, den einzelnen Ressortverantwortlichen, dem Geschäftsführer und den Leiterpaaren zu vermeiden.

Wichtig ist auch die Arbeit zur Reform unseres Personalreglements. Die Federführung ist dabei der Ressortverantwortlichen Personal, Nathalie Leschot, mit Unterstützung des Geschäftsführers übertragen worden. Sie können sich auf die Unterstützung eines externen Experten abstützen. Ein Entscheid dazu ist im Jahr 2017 zu erwarten, nachdem die unerlässlichen Konsultationen durchgeführt werden konnten.

Die Ernennung von Elisabeth Dill als Ersatz nach dem Rücktritt von Annelies Zeidler im Ressort Bau und Liegenschaften gleicht den herben Verlust aus, den der Vorstand dadurch erlitten hat. Wichtige Geschäfte und dicke Dossier erwarten sie in ihrer neuen Aufgabe. Im zweiten Halbjahr 2016 wurde das riesige Dach auf unserem Chinderhus Birkenhof in Aarberg total saniert. Mit der Stiftung Elfenau galt es, eine gemeinsame Übereinkunft zur Ausführung kleinerer Arbeiten an unserem Chinderhus Safnern zu finden. Dies gelang, wofür wir unserem Vermieter dankbar sind. Schliesslich konnte auch das grosse Projekt des Ausbaus der Ferme du Soleil angepackt werden. Eine eigens dafür eingesetzte Arbeitsgruppe begleitet seither die Planung von Architekt Andrea Molari. Es geht darum, das riesige bereits umbaute Volumen der Scheune besser zu nutzen.

Der Präsident ist dankbar, auf die aktive Mitarbeit der verschiedenen Vorstandsmitglieder zählen zu können, von denen jeder und jede nun in einem klar definierten Gebiet seine Kompetenzen einbringen kann. Sein Dank geht aber auch an den Geschäftsführer David von Steiger und an die drei Leiterpaare Christine und Markus Kost, Barbara und Martin Vonäsch sowie Marie-Laure und Cyril Bogdanovic.

Pierre-Yves Moeschler, Präsident

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