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Jahresbericht 2017 Safnern

Jedes Jahr, wenn wir den Jahresbericht schreiben sollen, habe ich schon fast wieder vergessen, was im zurückliegenden Jahr alles los war. So sehr sind wir ins bereits drei Monate alte neue Jahr und seine Herausforderungen involviert oder so vieles muss geplant und angegangen werden: Spannendes, Erfreuliches, aber auch neue Wege, die ausprobiert oder gesucht werden müssen.

Das letzte Jahr war ein Jahr des Umbruchs. So haben wir, das Leiterpaar, entschieden, dass unsere Zeit im Chinderhus Safnern im Sommer 2020 endet. Dazu haben uns Überlegungen geführt wie „Wie möchten wir die weitere Zeit unserer Erwerbstätigkeit gestalten?“ und „Wie können wir unsere Energie, Gesundheit und Lebensfreude weiterhin aufrechterhalten?“

Dies unserem Team und auch den Kindern und Jugendlichen mitzuteilen, war für uns ein besonderer Moment. Es löste verschiedene Reaktionen wie Verunsicherung, Angst, aber auch Freude und Spannung aus. Ende Jahr wurde unser Plan ganz konkret, da wir im Nachbardorf ein eigenes grosses Haus erwerben konnten, welches Platz für die Kinder und Jugendlichen bietet, die 2020 noch nicht selbständig oder in einer beruflichen Integration sein werden.

Nun aber zu den Kindern und Jugendlichen: Auch bei ihnen blieb die Zeit nicht stehen. Grosse Freude machten uns unsere 9. Klässler, welche eine Lehre (Restaurationsfachmann) und ein berufsvorbereitendes Jahr (JUVESO mit Kita-Praktikum) finden konnten. Zwei junge Männer haben bereits mit ihrer Lehre gestartet (Konstrukteur, Lebensmitteltechnologe) und unsere älteste Pflegetochter wird im Sommer 2018 das KV abschliessen. Ein Jugendlicher sucht eine neue Lehrstelle und vier Kinder gehen weiter zur Schule. Unser ältester Sohn absolviert, nach erfolgreichem Lehrabschluss als Landschaftsgärtner, nun die RS als Fahrer der Artillerie.

Pädagogisch erlebten wir einige Herausforderungen mit unserer Jüngsten, was uns alle und auch uns als Team an die Grenzen brachte. Wir danken allen, die diese herausfordernde Zeit mitgetragen haben und noch mittragen. Unser grösstes Ziel bleibt immer, für alle Kinder und Jugendlichen die beste Lösung zu finden. Das braucht oft viel Zeit und Ausdauer.

Wir danken für das vergangene Jahr, für zwei tolle Lager im Tessin und in Paris, für eine Fahrt ins Blaue (Bauernhof, Bergaction), fürs Fussballspielen, für feines gutes Essen, unsere wiedererhaltene Gesundheit nach kleinen Unfällen und Krankheiten, für gemütliche Grill- und Weihnachtsfeste mit den Angehörigen der Kinder und für viel Alltägliches und Besonderes.

Wir wünschen uns allen, aber vor allem den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, viele Träume und Visionen und den Mut und die Kraft, daran zu bauen.

 

Christine und Markus Kost-Schaffner

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