Qu'est-ce une Grande Famille?
Nous sur nous
Aarberg
• rapport annuel
Bienne
Safnern
Contact
Actuel
TÚlÚchargements
    rapport annuel    
 
Rapport annuel 2017

Grösser werden – Erwachsen werden

Wir schreiben bereits unseren 10. Jahresbericht! Vor kurzem haben wir unser 10-Jahres-Jubiläum gefeiert… doch davon erzählen wir im Jahresbericht 2018! 

In vielen Bereichen des Grossfamilien-Lebens wird das Grösser und Erwachsen werden der Kinder und Jugendlichen spürbar. Von einigen der grossen und kleinen Schritte dieser Entwicklung möchten wir hier erzählen.

 

Geburtstage sind immer besondere Tage für das einzelne Kind und zeigen Jahr für Jahr das Grösserwerden auf. Cheyenne (10 Jahre) schreibt: „ Wenn ich Geburtstag habe, dann freue ich mich schon viele Tage vorher auf meinen Geburtstag. Am Morgen kann ich fast nicht warten, weil ich bekomme in der Schule auch coole Sachen von der Lehrerin. Tamara (eine ehemalige Mitarbeiterin vom Chinderhus) macht für jedes Kind von uns einen leckeren Kuchen. Beim Zmittag dürfen wir eines unserer Lieblingsessen auswählen. Dann kann ich natürlich auch noch Geschenke auspacken und das macht Spass.“

 

Eine aktive Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden findet an den regelmässigen „Giele-Meitschi-Abenden“ statt. „Wir besprechen wichtige Themen, die uns jetzt oder später einmal helfen werden. Diese Themen können sein: Pubertät, Medienkonsum, Sucht… usw. Am besten gefällt mir, dass wir auch das Znacht getrennt essen. Wir haben immer etwas zum Lachen bei uns in der Gielegruppe.“ (Jonah, 14 J.) Jolanda, eine Mitarbeiterin hat diese Abende entwickelt und organisiert sie seither.

 

Michael (12 Jahre) und Jason (11 Jahre) haben beide ihren festen Mittwochsjob auf einem Bauernhof. Da helfen sie beim Melken, Füttern und dort wo es sie gerade braucht… kleine Schritte ins Erwachsenwerden.

 

Ein paar Ereignisse aus dem Berichtsjahr aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen: 

Im Frühling durften wir eine besondere Spende der Firma Siegwerk AG entgegennehmen. Lucy (11 Jahre) erzählt davon: „Wir haben von Siegwerk die Unihockeybanden für unser Spielfeld auf dem Dachstock erhalten. Nun müssen wir nicht mehr immer die Bälle suchen gehen und wir haben jetzt viel Spass beim Unihockey spielen. Wir hatten auch ein Match mit Siegwerk gespielt und mein Team hat gewonnen.“

 

„Vor den Sommerferien durften Mbugua und ich, Jasmin (beide 17 Jahre) mit dem Chinderhus, Verwandten und Freunden unsere Konfirmation feiern. Wir haben uns aktiv an der Feier beteiligt. Bugi hat zusammen mit anderen Konfirmanden einen Film zugeschnitten und ich mit der Band die Lieder gestaltet und habe gesunden. Es war ein sehr gelungener sonniger Tag.“

 

Im Sommer entstand unter der Regie und durch die Spende des Kiwanis Clubs Lyss – Aarberg auf dem Spielplatz ein „kleiner Birkenhof“- ein Spielhäuschen für die Kinder vom Birkenhof und vom angrenzenden Quartier. Stefani (8 Jahre) erzählt: „Ich und die Belinda (10 Jahre) spielen im Haus, es ist schön. Wir haben darin Znacht gegessen.“

 

Nach den Sommerferien erlebte Sophia (7 Jahre), die Jüngste, den Start in die 1. Klasse. Dies war nicht nur für sie ein grosser Schritt sondern auch für uns: nun sind alle 12 Kinder in der Schule! Sophia erinnert sich: „Ich war mit Mama meinen Schulsack kaufen. Es ist einer mit Schmetterlingen und Blumen. Mein Bäri ist im Schulsack auch mit zur Schule gekommen. An meinem ersten Schultag habe ich von Nils eine Schultüte bekommen.“

Jasmin ist nach der 9. Klasse in die Fachmittelschule in Biel übergetreten. Ein Abschnitt, der nicht nur für sie viel Neues brachte, sondern auch für die ganze Familie. Tagsüber unterwegs, weniger zu Hause… alle mussten sich daran gewöhnen.

 

In den Herbstferien verbrachten wir bereits zum zweiten Mal Badeferien auf der Insel Elba. Neu war aber, dass wir endlich einmal ein genügend grosses Haus für uns alle gefunden hatten: eine historische Villa direkt am Meer! In diesem alten Haus mit Bildern von Napoleon und Seeschlachten und alten Möbeln fühlten wir uns in eine frühere Zeit versetzt. „Als wir auf Elba ankamen, richteten wir uns ein. Am nächsten Morgen fingen wir an zu angeln und dann spielten wir an unserem eigenen Strand. Ab und zu gingen wir auch in die Stadt.“ (Nils, 10 Jahre)

Trotz tagelangem Fischen konnten die Kinder leider (nebst einem kleinen Fisch von Ayhan, 10 Jahre) nichts fangen- Spass gemacht hat es trotzdem. 

 

Ein grosser Schritt Richtung Erwachsenwerden, durften wir vor Weihnachten mit Mbugua feiern: Einen Lehrvertrag als Logistiker! Wir freuen uns mit ihm.

 

Trotz der Entwicklung nach vorne, hin zur Selbständigkeit, ist es auch gut, ab und zu zurückzublicken. „Wie haben wir das bloss geschafft!“ denken wir dann manchmal- und sind dankbar für das Erreichte. Zusammen mit den Kindern kommen viele lustige „Weisst du noch …“- Erinnerungen hoch. 

 

Hier ein paar Beispiele zum Schmunzeln:

„Wir spielen Mami und Papi: Belinda ist die Mutter und ich der Hund.“ (Jason vor 5 Jahren)

 

„Lueg emau, wie starch ig bi (Zähne zeigend, Arme anspannen): Weisch, ig isse jede Morge 10 Kilometer.“ (Stefani vor 6 Jahren)

 

„Martin, darf ig chli mit dim Eierpäd spiele?“ (Nils vor 4 Jahren)

 

Barbara und Martin Vonäsch

retour au début de la page
Jahresbericht 2017

Grösser werden – Erwachsen werden

Wir schreiben bereits unseren 10. Jahresbericht! Vor kurzem haben wir unser 10-Jahres-Jubiläum gefeiert… doch davon erzählen wir im Jahresbericht 2018! 

In vielen Bereichen des Grossfamilien-Lebens wird das Grösser und Erwachsen werden der Kinder und Jugendlichen spürbar. Von einigen der grossen und kleinen Schritte dieser Entwicklung möchten wir hier erzählen.

 

Geburtstage sind immer besondere Tage für das einzelne Kind und zeigen Jahr für Jahr das Grösserwerden auf. Cheyenne (10 Jahre) schreibt: „ Wenn ich Geburtstag habe, dann freue ich mich schon viele Tage vorher auf meinen Geburtstag. Am Morgen kann ich fast nicht warten, weil ich bekomme in der Schule auch coole Sachen von der Lehrerin. Tamara (eine ehemalige Mitarbeiterin vom Chinderhus) macht für jedes Kind von uns einen leckeren Kuchen. Beim Zmittag dürfen wir eines unserer Lieblingsessen auswählen. Dann kann ich natürlich auch noch Geschenke auspacken und das macht Spass.“

 

Eine aktive Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden findet an den regelmässigen „Giele-Meitschi-Abenden“ statt. „Wir besprechen wichtige Themen, die uns jetzt oder später einmal helfen werden. Diese Themen können sein: Pubertät, Medienkonsum, Sucht… usw. Am besten gefällt mir, dass wir auch das Znacht getrennt essen. Wir haben immer etwas zum Lachen bei uns in der Gielegruppe.“ (Jonah, 14 J.) Jolanda, eine Mitarbeiterin hat diese Abende entwickelt und organisiert sie seither.

 

Michael (12 Jahre) und Jason (11 Jahre) haben beide ihren festen Mittwochsjob auf einem Bauernhof. Da helfen sie beim Melken, Füttern und dort wo es sie gerade braucht… kleine Schritte ins Erwachsenwerden.

 

Ein paar Ereignisse aus dem Berichtsjahr aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen: 

Im Frühling durften wir eine besondere Spende der Firma Siegwerk AG entgegennehmen. Lucy (11 Jahre) erzählt davon: „Wir haben von Siegwerk die Unihockeybanden für unser Spielfeld auf dem Dachstock erhalten. Nun müssen wir nicht mehr immer die Bälle suchen gehen und wir haben jetzt viel Spass beim Unihockey spielen. Wir hatten auch ein Match mit Siegwerk gespielt und mein Team hat gewonnen.“

 

„Vor den Sommerferien durften Mbugua und ich, Jasmin (beide 17 Jahre) mit dem Chinderhus, Verwandten und Freunden unsere Konfirmation feiern. Wir haben uns aktiv an der Feier beteiligt. Bugi hat zusammen mit anderen Konfirmanden einen Film zugeschnitten und ich mit der Band die Lieder gestaltet und habe gesunden. Es war ein sehr gelungener sonniger Tag.“

 

Im Sommer entstand unter der Regie und durch die Spende des Kiwanis Clubs Lyss – Aarberg auf dem Spielplatz ein „kleiner Birkenhof“- ein Spielhäuschen für die Kinder vom Birkenhof und vom angrenzenden Quartier. Stefani (8 Jahre) erzählt: „Ich und die Belinda (10 Jahre) spielen im Haus, es ist schön. Wir haben darin Znacht gegessen.“

 

Nach den Sommerferien erlebte Sophia (7 Jahre), die Jüngste, den Start in die 1. Klasse. Dies war nicht nur für sie ein grosser Schritt sondern auch für uns: nun sind alle 12 Kinder in der Schule! Sophia erinnert sich: „Ich war mit Mama meinen Schulsack kaufen. Es ist einer mit Schmetterlingen und Blumen. Mein Bäri ist im Schulsack auch mit zur Schule gekommen. An meinem ersten Schultag habe ich von Nils eine Schultüte bekommen.“

Jasmin ist nach der 9. Klasse in die Fachmittelschule in Biel übergetreten. Ein Abschnitt, der nicht nur für sie viel Neues brachte, sondern auch für die ganze Familie. Tagsüber unterwegs, weniger zu Hause… alle mussten sich daran gewöhnen.

 

In den Herbstferien verbrachten wir bereits zum zweiten Mal Badeferien auf der Insel Elba. Neu war aber, dass wir endlich einmal ein genügend grosses Haus für uns alle gefunden hatten: eine historische Villa direkt am Meer! In diesem alten Haus mit Bildern von Napoleon und Seeschlachten und alten Möbeln fühlten wir uns in eine frühere Zeit versetzt. „Als wir auf Elba ankamen, richteten wir uns ein. Am nächsten Morgen fingen wir an zu angeln und dann spielten wir an unserem eigenen Strand. Ab und zu gingen wir auch in die Stadt.“ (Nils, 10 Jahre)

Trotz tagelangem Fischen konnten die Kinder leider (nebst einem kleinen Fisch von Ayhan, 10 Jahre) nichts fangen- Spass gemacht hat es trotzdem. 

 

Ein grosser Schritt Richtung Erwachsenwerden, durften wir vor Weihnachten mit Mbugua feiern: Einen Lehrvertrag als Logistiker! Wir freuen uns mit ihm.

 

Trotz der Entwicklung nach vorne, hin zur Selbständigkeit, ist es auch gut, ab und zu zurückzublicken. „Wie haben wir das bloss geschafft!“ denken wir dann manchmal- und sind dankbar für das Erreichte. Zusammen mit den Kindern kommen viele lustige „Weisst du noch …“- Erinnerungen hoch. 

 

Hier ein paar Beispiele zum Schmunzeln:

„Wir spielen Mami und Papi: Belinda ist die Mutter und ich der Hund.“ (Jason vor 5 Jahren)

 

„Lueg emau, wie starch ig bi (Zähne zeigend, Arme anspannen): Weisch, ig isse jede Morge 10 Kilometer.“ (Stefani vor 6 Jahren)

 

„Martin, darf ig chli mit dim Eierpäd spiele?“ (Nils vor 4 Jahren)

 

Barbara und Martin Vonäsch

retour au début de la page
imprimer